Logo DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT SpacerGrafik DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT
HOME Link-Trenner IMPRESSUM Link-Trenner SITEMAP Link-Trenner KONTAKT
Workshops Organe Termine Presse Über uns Button

DDIAKTUELLESSpacer
Google TV is a tough sell among would-be partners (The Wall Street Journal)
18.08.2010 | USA - Google Inc. is launching a campaign to line up TV networks' support for its new Google TV software, but many remain reluctant to partner with a service they believe encroaches on their turf.
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

FCC gives up on net neutrality talks (Digital Trends)
09.08.2010 | USA - The FCC has called off its meetings with Internet stake-holders on net neutrality after criticism the process wasn't public enough.
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

RTL, ProSiebenSat.1 seek EU authority for catch-up TV (The Wall Street Journal)
06.08.2010 | Germany - RTL Group and ProSiebenSat.1 Media will ask the European Commission Aug 6 for antitrust approval for its plans to create a new open internet platform for catch-up TV across Germany and Austria, a person familiar with the matter told Dow Jones Newswires Thursday.
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

Sky Deutschland shares slump on funding needs (The Wall Street Journal)
04.08.2010 | Germany - The 21% slump in the share price is the third biggest in the company's history as it continues to fail to meet promises it made to investors.
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

Medienhüter ermitteln gegen Pay-Riesen BSkyB - zu viel Macht?
04.08.2010 | Die britischen Medienregulierer der Ofcom haben am Mittwoch eine Untersuchung eingeleitet, die prüfen soll, inwieweit der Pay-TV-Riese BSkyB aufgrund seiner Einkaufsmacht bei Hollywood-Ware den Wettbewerb behindert.
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

Jugendkulturen im digilogen Zeitalter

Wir werden auch in diesem Jahr wieder eine Reihe interessanter Aktivitäten entfalten. Hiermit möchten wir auf eine neu begonnene Kooperation des Deutschen Digital Instituts und der Freien Universität Berlin hinweisen. Wir werden uns künftig mit dem Schwerpunkt Jugend und Medien befassen.

Vor allem durch Mediennutzung haben sich heute kulturelle Gruppen entwickelt, bei denen der Faktor Alter nur noch teilweise Einstellungen und Verhalten erklärt. An dessen Stelle sind zahlreiche Mediennutzungsmuster getreten, die meist altersunabhängig sind. Damit sind zugleich Währungen wie „werberelevante Zielgruppe“ sowie Demografie häufig veraltet.

Dieses Thema möchten wir während eines Pressegespräches vertiefen und laden Sie daher herzlich zum gemeinsamen Workshop des Deutschen Digital Instituts, der Freien Universität Berlins und der Berlin Media Professional School (BMPS) ein.

Termin: 23.Januar 2008, 11: 00 bis 13: 00 Uhr

Veranstaltungsort: Lounge des Tape Club, Heidestraße 14 (Tor 29), 10557 Berlin (siehe Foto)



Pressemitteilung des Deutschen Digital Instituts zu diesem Workshop:

„Jugend“ ist heute an keinen Lebensabschnitt mehr gebunden, sondern ein Generationen übergreifendes „Lebensgefühl“. „Jugendkulturen“ stellen deshalb zunehmend altersunabhängige „Medienkulturen“ dar. Das ist die Ausgangsthese eines gemeinsamen Forschungsprojektes der BerlinMediaProfessionalSchool der Freien Universität Berlin (BMPS) und des Deutschen Digital Instituts Berlin mit dem Titel „Jugendkulturen im digilogen Zeitalter“, das im Berliner Club Tape der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die beiden Initiatoren Prof. Dr. Klaus Siebenhaar (BMPS) und Prof. Dr. Jo Groebel, Direktor des Deutschen Digital Instituts Berlin, betonen, dass in den letzten Jahren an die Stelle einer alles dominierenden Jugendkultur individuelle, plurale und tendenziell altersunabhängige Mediennutzungsmuster als gemeinschaftsstiftende Faktoren getreten seien. Auch Populärkultur und Werbung bezögen ihre wichtigsten Impulse nicht länger aus der „Jugend“ als altersbegrenztem Maßstab, sondern würden bestimmt durch stark mediengeprägte, individuelle Lebensentwürfe und Verhaltenstendenzen. An – durch die Digitalisierung stark anwachsenden – virtuellen Gemeinschaften und Netz-Communitys könne potenziell jeder teilhaben, ungeachtet seiner demographischen Merkmale, solange die entsprechenden Kommunikationscodes beherrscht würden.

Diese Entwicklung habe gegen Ende des 20. Jahrhunderts begonnen und sei inzwischen mit der Überführung der „alten“ Jugendkulturen in altersunabhängige „Medienkulturen“ weitgehend vollzogen. Insgesamt seien die traditionellen Lebensalterbestimmungen gerade an den Polen „Jugend“ und „Alter“ einem radikalen gesellschaftlichen und wahrnehmungsästhetischen Wandel ausgesetzt: „Jugend“ sei nicht mehr nur ein begrenzter Lebensabschnitt, sondern als „Jugendlichkeit“ ein andauerndes Lebensgefühl. Damit bezeichne der Begriff „Jugend“ kein Altersmerkmal mehr.

Während der Vorstellung des Projekts betonte Bernd Schiphorst, Vorsitzender des Beirates des Deutschen Digital Instituts Berlin, dass den durch Digitalisierung zu konstatierenden großen Veränderungen der Gesellschaft keine entsprechende Förderung der Digitalisierung durch Staat und Gesellschaft gegenüber stünde. Die Generalsekretärin der ARD, Frau Dr. Verena Wiedemann, sah als Konsequenz der Befunde von Siebenhaar und Groebel, dass die Währung „Jugend“ innerhalb der Planung der traditionellen Medien auf den Prüfstand gehöre. Siebenhaar bestätigte diese Schlussfolgerung und betonte, dass Jugendkulturen gerade in ihren aktuellen medialen Ausprägungen stärker qualitativ, d.h. über Themen und „Spezialinteressen“ als über Habitus oder quantitative Nutzung zu bestimmen seinen.

Der Direktor des Deutschen Digital Instituts, Jo Groebel, prognostiziert darüber hinaus als Ergebnis des geplanten Forschungsvorhabens eine weitreichende Revision des Generationenbegriffs sowie konkret eine Auflösung der bisherigen, altersabhängigen Zielgruppenansprache in Werbung und Medienplanung.



Alle anzeigen
DDITERMINESpacer
15.07.2010
Pressegespräch „Neue Medienordnung in der digitalen Welt“
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

26.01.2010
Das Nachdenken über die Neue Medienordnung geht in die nächste Runde
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

08.09.2009
Neue Medienordnung in der digitalen Welt – Ein digitaler Fahrplan für die neue Bundesregierung
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

25.03.2009
Deutsches Digital Institut: „Neue Medienordnung in der digitalen Welt“
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS

26.01.2009
2. Berlin-Moskau Mediengespräch
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT NEWS




Spacer DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT
Spacer DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT Seite druckenSeite merken
Spacer DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT
DEUTSCHES DIGITAL INSTITUT
Spacer DEUTSCHES DITITAL INSTITUT