Jugend- und Datenschutz in der digitalen Welt
Ausgangslage - Soziale Netzwerke boomen weltweit. Millionen Schüler und Studenten allein in Deutschland nutzen ihre Plattformen (StudiVZ, etc.) regelmäßig – und rufen die „Erwachsenen“ auf den Plan: Datenschützer, Erzieher, Eltern, Politik etc.
Die sorgen sich um die Jugendlichen, befürchten, dass sie zuviel von sich
preisgeben, Privates, Intimes, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Jugendschützer
wollen Schüler vor Missbrauch schützen, Datenschützer wettern gegen
Datenverkauf. Was sagen die Nutzer eigentlich dazu? Wer muss hier wen vor was
schützen? Verstehen Jugend- und Datenschützer, wie die Generation Web 2.0
„tickt“? Wie sie kommuniziert, was sie will? Oder haben die Jugendlichen nicht
längst einen anderen Umgang mit dem Privaten als noch die Vorgängergeneration?
Sie gehen vorbehaltsloser mit Informationen über sich selbst um, zugleich
durchaus bewusst. Denn: Die Jugend hat heute durchweg schon längst die
Medienkompetenz, die zu entwickeln immer noch fast verzweifelt von Eltern und
vielen Politikern gefordert wird.
Eine notwendige Debatte – oder ein
Generationen-Missverständnis?
Das Deutsche Digital Institut
schafft mit diesem Workshop eine Plattform, auf der sich Nutzer, Vertreter der
Sozialen Netzwerke, Jugendschützer, Datenschützer und Politiker offen
austauschen können.
Termin: 21. Mai 2008, 10 bis 14 Uhr
Ort: Ritz Carlton, Berlin
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